Nachtwandeln im Zoo

 ·  In der Höh

Die  6. Klasse von Martina Schawalder wählte für ihre Abschlussreise vom Dienstag, 19. Mai, bis Mittwoch, 20. Mai, einen ganz speziellen Ort – den Zoo Zürich. Dort erkundeten sie den Masoala Regenwald bei Nacht. Nach einem gemeinsamen Abendessen übernachtete die Klasse in in drei Jurten – eine für die Mädchen, eine für die Jungen und eine für die Begleitpersonen. Am Mittwochmorgen frühstückten alle gemeinsam und verbrachten den Vormittag im Zoo, bevor es am Mittag wieder nach Hause ging. Über die tolle Abschlussreise haben die Schülerinnen und Schüler einen Text verfasst. 

Nachtwandeln im Zoo
Zuerst waren wir mit dem Zug unterwegs. Danach fuhren wir mit dem Bus drei weitere Stationen. Wir mussten etwa zehn Minuten durch den Wald laufen und haben dann fünf Minuten Pause gemacht. Dann kam schon unser Führer Diego. Er hat uns durch den Zoo geführt. Wir sagten unsere Namen mit einem passenden Tier, weil er sich so unsere Namen besser merken konnte. Wir sind bei den Pinguinen vorbeigekommen und gingen weiter zu den Jurten. Die Mädchen hatten eine Jurte und die Jungs eine. Wir hatten etwas Zeit, unsere Jurte einzurichten. Als wir fertig waren, konnte die Abendführung beginnen. Zuerst besuchten wir die Antilopen. Danach gingen wir in die Masoala Halle. Wir durften durch einen privaten Durchgang gehen. Wir haben viele Tiere in der Masoala Halle gesehen. Danach durften wir Kinder auf die Rutschbahn. Wir haben später Chicken Curry zu Abend gegessen. Wir besuchten noch die Futterküche und nachher ging es zu den Schneeleoparden. Wir mussten sehr leise sein. Dann gingen wir in unsere Jurte. Um 23:00 Uhr war Nachtruhe. Am nächsten Morgen hatten wir Glück: wir sahen alle Raubkatzen. Im Restaurant gab es Frühstück für uns. Bevor es wieder nach Hause ging, durften wir frei herumlaufen im Zoo. Alea

Der Pfau  
Wir waren im Zürich Zoo und ich habe einen Pfau gesehen. Über den möchte ich gerne erzählen:  Wenn das Pfauenmännchen mit einem Weibchen zusammenkommen will, dann muss er eine Sache haben: vollständige Federn. Denn wenn er nicht vollständige Federn hat, heisst dies, dass er ein schlechter Kämpfer bzw., ein schlechter Beschützer ist. Das Pfauenweibchen zählt die Federn. Es müssen 106 Federn sein. Ein Pfau schläft etwa 8 bis 12 Stunden am Tag. Pfaue schlafen immer in Bäumen. Die Pfauen konnten im Zoo frei herumlaufen. Maurice

Bei den Pinguinen 
Wir waren im Zoo Zürich und haben viele Tiere gesehen. Ich erzähle über die Pinguine. Auf der Welt gibt es 18 Pinguinarten. Im Zoo Zürich gibt es 2 Arten. Einmal die Humboldt Pinguine, die wir gesehen haben, wie sie gefüttert wurden. Und einmal die Königs Pinguine. Die waren in einem Eisraum. Wieso waren die Humboldt Pinguine nicht im einem Eisraum? Weil die Humboldt Pinguine aus Chile bis über 20 Grad Celsius aushalten können. Die Pinguine sind süss und sehr klein. Wieso waren die Königs Pinguine in einem Eisraum? Weil sie aus der Antarktis sind und die Wärme nicht ertragen. Sie würden sonst sterben. Pinguine essen gerne Fisch. Dion

Die Schneeleoparden
Es gibt im Zoo Zürich vier Schneeleoparden. Ich berichte jetzt über die vier Schneeleoparden. Ihre Namen sind Shahrukh, Saida, Zhyur und Zhoyn Zhav. Ihre Nahrung besteht aus Rindfleisch, Kaninchen und Hühnern. Die Farben ihres Fells sind weiss-grau mit dunkelgrauen Flecken, Ringen und Rosetten. 
Eine Besonderheit ist: Im Winter wird das Fell deutlich dichter und heller. Saida, die weibliche Schneeleopardin, ist die fürsorgliche Mutter des aktuellen Wurfs. Shahrukh ist der Vater der drei Jungtiere. In der Natur leben männliche Schneeleoparden meistens als Einzelgänger. Im Zoo Zürich teilt er sich den Lebensraum mit Saida und den Jungtieren. Das Trio kam am 9. Mai zur Welt. Es besteht komplett aus Männchen. Mittlerweile erkunden sie die ganze Anlage und klettern eifrig durch das Gebirge. Wir haben alle Schneeleoparden gesehen. 
Das war mein Bericht über die vier Schneeleoparden im Zoo Zürich. Lisandro

Koalas
Der Koala war am Schlafen, als wir kamen. Er war sehr süss und hatte sehr viel Platz. Wir haben Eukalyptus probiert. Der Koala isst Eukalyptusblätter und trinkt kein Wasser, weil in den Blättern 80% Wasser drin ist. Die Koalas bekommen 4 bis 15 Kilogramm Eukalyptusblätter pro Tag. Die Nahrungsspezialisten riechen mit der Nase, ob die Blätter für sie giftig sind oder nicht. Koalas schlafen bis zu 20 Stunden am Tag. Arona

Tiger
Ich berichte heute über den Tiger. Der Tiger war für mich das beste und coolste Tier im Zoo Zürich. Einen Tag bevor wir zum Tiger gingen, waren wir in der Futterküche. Dort sahen wir sehr viel Fleisch und viele Pferdeoberschenkel. Das meiste Fleisch kommt aus Uruguay. 
Einen Tag später waren wir als Erstes bei einem Weibchen. Sie zerfetzte das Fleisch, das wir gestern gesehen hatten. Wir hatten sehr viel Glück, weil wir gesehen haben, wie sie zum Fleisch sprang. Danach waren wir beim Männchen. Er war ein bisschen eifersüchtig, weil er erst später etwas zu essen bekam. Wir waren sehr nah beim Tiger. Das war mein Bericht über den Tiger! Nikolaj

Das Mausmaki
Wir waren in der Masoala Halle und dort haben wir die Mausmakis gesehen. Sie waren sehr süss und klein mit grossen Augen. Sie hatten bräunliches Fell und sie waren farbenblind. Sie konnten kein rot und grün sehen. Deshalb hatte Diego, unser Zooführer, eine rote Taschenlampe dabei. So konnten wir sie besser sehen. Die Mausmakis essen am liebsten Früchte und Insekten. Es sind die kleinsten Primaten: sie sind etwa 8 Zentimeter gross und das ist sehr klein. Je nach Jahreszeit liegt ihr Körpergewicht zwischen 30 und 50 Gramm. Sie sind nachtaktiv, deshalb wird man sie nicht im Tageslicht sehen. Sara
 
Foto: Klasse Martina Schawaler / Zoo Zürich Nick Soland