Im Zentral drehte sich alles um den Abfall und das Recycling

 ·  Zentral  ·  Beatrice Zogg

Was passiert mit unserem Abfall?

Was passiert mit unserem Abfall, wenn wir ihn in den «Güselsack» werfen? Warum ist Littering, also das achtlose Wegwerfen von Abfall im öffentlichen Raum, für die Natur und den Menschen schädlich? Und warum ist Recycling sinnvoll? Diesen Fragen gingen die Schülerinnen und Schüler der Schule Zentral vom 23. bis 27. März nach. Fachpersonen des Teams Umweltunterricht der Kehrichtverwertungsanlage Zürcher Oberland (Kezo) besuchten die Klassen. So etwa Cedric Zangger, der für zwei Lektionen bei der Klasse 2a von Rahel Arpagaus und Kathrin Bernasconi zu Besuch war. 

Am Schluss bleibt Schlacke übrig
Er zeigte den Kindern auf, was mit dem Abfall, den wir zuhause wegwerfen, in der Kezo in Hinwil passiert. Bei 800 Grad Celsius wird der Abfall in drei grossen Öfen verbrannt, übrig bleibt am Schluss die sogenannte Schlacke. Diese nicht verbrannten Abfallteile durften die Kinder in einem Glasgefäss betrachten. Wertvolles Eisen, Kupfer und Edelmetalle wie etwa Gold können aus der Schlacke herausgefiltert werden, der Rest landet in der Deponie. Nicht mehr geniessbares Obst oder Gemüse wird dabei nicht in den Abfallsack geworfen, sondern kommt in den Kompost und in den Grüngutabfall. Aus diesem Grüngut wird wertvolles Biogas für Energie oder Kompost gewonnen. 

Was gehört in die Sammelstelle?
Aus altem Müll kann dank Recycling aber auch neues entstehen. Dabei werden Materialien wie Glas, Papier, Plastik und Metall am besten zuhause bereits getrennt gesammelt und in die Sammelstelle gebracht. Daraus entstehen neue Produkte, Rohstoffe werden geschont und die Natur bleibt sauberer. 
Gemeinsam übten die Zweitklässlerinnen und Zweitklässer, welcher Abfall recyclet werden kann. Sie sortierten mit der Hilfe von Cedric Zangger Altglas, Altpapier, Kunststoff oder etwa Alu korrekt. 

Einsatz gegen Littering

Gemeinsam setzen die Klassen zudem ein Zeichen gegen Littering. An verschiedenen Tagen fötzelten sie rund um das Gemeindehaus und im Griespark. Ausgerüstet mit Eimern, Greifzangen und Handschuhen fanden sie allerlei Abfall, der achtlos weggeworfen wurde, statt ihn in einen der zahlreichen Abfalleimer zu werfen. Das verschmutzt unsere Umwelt, sieht unschön aus und ist gefährlich für Tiere, die den Müll fressen oder sich daran verletzen können.

In dieser Bildergalerie zeigen wir den Einsatz der Erstklässlerinnen und Erstklässler der Klasse 1b von Gabi Eiholzer und Linda Gyr. Sie fanden auf dem Gemeindehausplatz und im Griespark zahlreiche Zigarettenstummel, aber auch Aludosen oder Plastikabfall. Mit Eifer sammelten sie alles ein und türmten ihre «Ausbeute» am Schluss auf einen Haufen, bevor alles korrekt entsorgt wurde.